Ein Schwimmbad ist ein künstlich angelegtes Wasserbecken, das im
Gegensatz zu natürlichen Badeseen meist eine eckige Form hat,
mit Starblöcken ( für Wettkämpfe) ausgestattet ist,
und eine ständig überprüfte Wasserqualität
vorweist. Ein gewisser Chlorgehalt des Wassers sorgt für
relative Keimfreiheit im Schwimmbad, so dass niemand befürchten
muss, sich ansteckende Krankheiten beim Besuch des Schwimmbades zu
holen.
Das Wasser ist klar, so dass der Grund des Beckens gesehen
werden kann, was vielen Menschen die Angst vor dem Wasser nimmt.
Um
in einem Schwimmbad den Schwimmer- von dem Nichtschwimmerbereich zu
trennen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die je nach
räumlichen und finanziellen Möglichkeiten genutzt werden.
Manche Schwimmbäder verfügen über ein extra Becken für
Kinder und andere Nichtschwimmer. Hier ist das Wasser wesentlich
niedriger, und bei idealerweise absenkbarem Boden individuell
verstellbar. In vielen Schwimmbädern gibt es spezielle Angebote
für Kinder, etwa eine Wasserrutsche oder an bestimmten Tagen der
Woche abenteuerliche, platzraubende Spielmaterialien, die bei den
Kindern und Jugendlichen äußert beliebt sind. Andere,
kleinere Schwimmbäder müsen sich mit einer deutlich
sichtbaren Absperrung begnügen, um die Nichtschwimmer vor dem
tiefen Wasser zu warnen und zu schützen. Aber auch hier sind
viele Bademeister sehr kreativ, wodurch sie die Attraktivität
"ihres" Schwimmbades gewährleisten.
Das sogenannte
Schwimmerbecken ist entweder 25 oder 50 Meter lang und wird oft - je
nach Aktivität eventuell ortsansässiger Schwimmvereine -
für Wettkämpfe genutzt. Auch Taucher haben ihr Übungsfeld
in einem Schwimmbad gefunden. Turmspringer haben je nach
Möglichkeiten des Schwimbades ein Ein-Drei- oder Fünfmeterbrett
zur Verfügung, in ganz seltenen Fällen sogar ein
Zehnmeterbrett. Besonders beliebt bei größeren Kindern und
Jugendlichen ist das Einmeterbrett. Kann man doch hier Mut und
Kreativität zur Schau stellen, was auch ein sehr wichtiger
Aspekt beim Besuch eines Schwimmbades sein kann. Gerade in dieser
Altersgruppe trifft man sich, flirtet und flaxt, wobei das Schwimmbad
eine unverfängliche Kulisse darstellt.
Ein wesentlicher
Vorteil von einem Schwimmbad gegenüber einem Badesee ist die
ständige Beaufsichtigung des Geschehens im Wasser durch einen
oder mehrere Bademeister. Zu dessen Berufsbild gehört auch das
Anbieten von Schwimmkursen für Jung und Alt, das Sauberhalten
der geamten Schwimmbad Anlage und die Überprüfung der
Wasserqualität.
Heut zu tage wird so manches Schwimmbad mit
Solarenergie betrieben. Eine konstante Wassertemperatur wird
angepriesen, was auch von vielen Schwimmern als Vorteil gegenüber
einem natürlichen Gewässer gesehen wird.
Die im Wellnessbereich eingesetzten Schwimmbecken sind für die Anforderungen speziell konzipiert.

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