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Kosmetikprodukte

Samtweiche Haut, geschmeidiges, glänzendes Haar, einen duftenden Körper - alles das verspricht die Kosmetikindustrie, die mittlerweile an die 13.000 Kosmetikprodukte bereithält. Die Erfüllung dieser Träume ist den Deutschen Bundesbürgern viel wert.
Was Kosmetikprodukte wirklich sind und was sie bewirken können oder vielmehr dürfen, ist im deutschen Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz genau festgelegt. Demnach dürfen Kosmetikprodukte keinesfalls in tiefere Hautschichten eindringen und die Funktion innerer Organe beeinflussen. Wäre dies der Fall müßten diese in Apotheken verkauft werden. Insgesamt sind Kosmetikprodukte in den letzten Jahren sehr viel hautverträglicher geworden. Schwermetallhaltige Augenkosmetika, giftige Farben für Lippenstifte, umweltbelastende Treibgase für Sprays und etliche gesundheitsgefährdende Wirk- und Hilfsstoffe sind immerhin schon aus den Ingredienzen-Listen verschwunden. Kosmetikprodukte herzustellen ist keine einfache Sache: Die Substanzen sollen einerseits hautverwandt und natürlich sein, andererseits sollen sie lange frisch bleiben und unkompliziert in der Anwendung sein und bestimmte Wirkungen auf der Haut hervorrufen. Neben den eigentlichen Trägerstoffen - Wasser, Fett oder Öl - werden noch diverse Wirkstoffe zur Schmutzablösung, Feuchthaltung, Desinfektion, zur Schweißhemmung oder als Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne in die Tiegel und Tuben gemischt. Die "Zurück zur Natur"-Welle hat natürliche Zutaten wie Avocadoöl, Jojoba oder Kokosfett als Trägersubstanzen in Kosmetikprodukten wieder äußerst populär gemacht. Die Öle und Fette von Pflanzen und Früchten werden nicht nur von der Haut besser vertragen, sondern richten, weil sie biologisch abbaubar sind, auch nach dem Gebrauch weniger Schaden an.

Bevor Kosmetikprodukte auf die menschliche Haut kommen, werden sie in den meisten Fällen an tierischen Lebewesen getestet. Vor allem mit Mitteln, die mit Augen, Mund oder dem Intimbereich in Kontakt kommen, wird zuvor ausgiebig experimentiert. Immerhin werden zumindest für dekorative Kosmetikprodukte keine Tiere mehr getötet. Weiter nahmen Tierversuche seit 1998 erfreulicherweise immer weiter ab.
Es gibt zahlreiche gefährliche Substanzen in Kosmetikprodukten die sowohl als Gesundheitsrisiko wie auch als mögliche Umweltschäden bekannt sind, so z.B. Formaldehyd, welches im Verdacht steht Krebs auszulösen und als eines der stärksten Allergene gilt.
Egal welche Art von Kosmetikprodukten man sich zulegt. Es ist immer sinnvoll sich vor dem Kauf eines Kosmetikprodukts über die gesamten Inhaltsstoffe und die damit verbundenen versteckten Gefahren Gedanken zu machen.

Solariumkosmetik umfasst alle Pflegepdrodukte, die man zum Aufbau und zum Erhalt einer schönen Bräune benötigt. Die Solarium Kosmetik unterstützt den Bräunungsprozess ohne der Haut zu schaden.

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