Vor
der Erfindung der heute verwendeten Uhren, wurden überwiegend
Sonnenuhren verwendet.
Mit dem Auftreten der mechanischen Uhr hat
sich die Welt für den Menschen geändert.
Sie
repräsentiert einen der grundlegenden Parameter des menschlichen
Daseins - die Zeit.
Zuerst entstanden die öffentlichen Uhren,
die in entsprechender Größe an Türmen und Kirchtürmen
angebracht wurden.
Aus dem Jahre 1450 stammte die erste
dokumentierte Uhr mit Federantrieb, und zwar aus Deutschland.
Die
Feder erwies sich als beste Lösung für die Entwicklung
einer tragbaren Uhr.
Im 17. Jahrhundert kam es zu einigen der
bedeutendsten Erfindungen auf dem Weg zur höchstmöglichen
Perfektion in der Uhrmacherkunst, dies war die
Pendelregulierung.
Mitte des 18. Jahrhunderts erfand der englische
Uhrmacher, Sir Thomas Earnshaw, die Unruh - Regulierung.
Taschenuhren
schafften im 19. Jahrhundert den Durchbruch, sie sind die Vorläufer
unserer heute so beliebten Armbanduhren.
Über die
Entstehungsgeschichte der Armbanduhren kursieren mehrere Theorien,
keine davon kann als sicher gelten.
Interessant ist auch zu
wissen, dass die Armbanduhr aus denselben Teilen besteht wie die
ältesten Zeitmesser.
Einzige Ausnahme bildet die
Aufzugsvorrichtung, da zu einem bestimmten Zeitpunkt der Wechsel vom
unbequemen Schlüssel zur praktischeren Krone stattfand.
Die
Entstehung der Armbanduhr war nur aus dem Grund erfolgreich, weil die
Uhrenindustrie es schaffte die Größe der einzelnen Teile
deutlich zu verringern.
Darum kann man auch verstehen, warum Uhren
mit Handaufzug eine solche Faszination ausüben.
Gefragt und
sehr beliebt waren die automatischen Uhren.
Automatikuhren haben
den Vorteil, dass sie sich während des täglichen Gebrauchs
von selbst aufziehen.
In den 50er-Jahren waren die Automatikuhren
dann Objekte einer wahren Modebewegung.
In den 60er-Jahren kamen
erstmals die elektronischen Uhren auf den Markt.
Mit ihrer
Präzision schafften sie den Durchbruch, waren sie doch den
mechanischen Uhren an Präzision weit überlegen.
Man
bedenke, bei den mechanischen Uhren ist eine Gangabweichung von
einigen Sekunden pro Tag normal; bei den elektronischen Uhren dagegen
liegt diese Abweichung von einigen Sekunden pro Jahr.
Die
elektronischen Uhren sind heutzutage Massenware und können
praktisch von jedermann erworben werden.
Die heute genaueste Uhr
der Welt steht in der Physikalischen Bundesanstalt in
Braunschweig.
Diese sogenannte Atomuhr weicht in einer Million
Jahren nur um eine Sekunde ab.
Eine weitere, verbesserte Uhr ist
in Planung: Das Max - Planck - Institut für Quantenoptik will
eine Atomuhr bauen, die in einer Milliarde Jahren nur um eine Sekunde
abweicht

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