Luftbefeuchter
sorgen dafür, dass die Luft innerhalb geschlossener Räume
immer ausreichend befeuchtet wird. Während der Heizperioden wird
die Raumluft oft trocken und die relative Luftfeuchtigkeit fällt
unter den optimalen Bereich von 50-55 %. Anhaltend trockene Raumluft
kann jedoch Auslöser für eine Reihe von Beschwerden sein,
die sowohl die Atmungsorgane als auch die Haut betreffen. Hinzu
kommen die allgemein negativen Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
Auch Pflanzen, Möbel, Antiquitäten und anderes Mobiliar
können durch trockene Raumluft Schaden nehmen. In Rechenzentren
können durch trockene Raumluft elektrostatische Aufladungen bei
Datenträgern entstehen, was zu erheblichen Störungen führen
kann. Hier können Luftbefeuchter Abhilfe schaffen, indem sie all
diesen negativen Begleiterscheinungen trockener Raumluft
entgegentreten.
Ein klassische Methode zur Befeuchtung der
Raumluft sind Verdunster, die man früher häufig in die
Heizkörper eingehängt hat. Die Befeuchtungsleistung ist
jedoch eher gering, ebenso wie die von Zimmerspringbrunnen oder mit
Wasser befüllter Schalen. Bei beiden Methoden kann mangelnde
Hygiene schnell zur Verkeimung des Verdunstungswassers führen,
was dann wiederum Auslöser für andere gesundheitliche
Probleme sein kann.
Luftbefeuchter gibt es in verschiedenen
Ausführungen, die als Kaltwasser- Warmwasser oder
Ultraschallbefeuchter erhältlich sind. Warmwasserbefeuchter
verdunsten Wasser mit Elektroden- oder Heizelementverdampfern und ein
Hygrostat sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit stets im
gewünschten Bereich bleibt. Bei Kaltwasserbefeuchtern wird das
Wasser über Verdunstermatten verströmt. Viele
handelsübliche Luftbefeuchter werden als Ultraschallgeräte
angeboten, die das Wasser über unzählige kleine Düsen
vernebeln. Andere Luftbefeuchter wiederum sind Kombinationsgeräte
und nehmen gleichzeitig Funktionen eines Luftreinigers oder
Luftwäschers wahr. Im Elektro- und Onlinefachhandel werden
Luftbefeuchter in großer Auswahl angeboten. Bei der Wahl des
Gerätes sind zahlreiche Kriterien zu beachten wie beispielsweise
das Volumen des Raumes, in der der Luftbefeuchter zum Einsatz kommt,
damit die Verdunstungsleistung des Gerätes auch die erwünschte
Befeuchtungsleistung erbringen kann.
Alle Luftbefeuchter sind
mit einem Filtersystem ausgestattet, dessen austauschbare Filter
maschinell gereinigt werden können. Um der Entstehung von Keimen
vorzubeugen arbeiten einige Luftbefeuchter mit UV-Licht um Keime und
Bakterien abzutöten und das Befeuchterwasser zu desinfizieren.
Generell sollten jedoch alle Luftbefeuchter regelmäßig
gereinigt werden, damit eine Keimbelastung des Verdunstungswasser
ausgeschlossen werden kann.

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