Bei einer Klimaanlage handelt es sich um eine raumlufttechnische Anlage,
die der Erzeugung bzw. der Konstanthaltung einer gleichmäßigen
Lufttemperatur und Luftfeuchte dient. Man unterscheidet zwischen
Klimaanlagen mit Lüftungsfunktion, die Luft aus der Umgebung
ansaugen und Klimaanlagen ohne Lüftungsfunktion, die Umluft
verwenden, die wiederholt zugeführt wird.
Eine
Vollklimaanlage erfüllt ausserdem unter thermodynamischen
Gesichtspunkte die Funktionen Heizen, Kühlen, Befeuchten sowie
Entfeuchten.
Teilklimaanlagen hingegen beschränken sich
lediglich auf die Erfüllung von zwei oder drei der
angesprochenen Funktionen.
Es besteht die Möglichkeit
zwischen zentralen und dezentralen Klimaanlagen zu wählen.
Zentrale
Klimaanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass hier in einer
Technikzentrale alle Grundfunktionen räumlich vereint sind. Von
diesem zentralen Punkt leiten Kanäle die zentral aufbereitete
Luft in die jeweiligen Räume. Allerdings ist bei dieser Variante
der Klimaanlage ein erhöhter Energiebedarf nicht
abzustreiten.
Bei der dezentralen Klimaanlage ist je Raum eine
seperate Anlage vorgesehen, so dass jeder Raum individuell
akklimatiert werden kann. Jedoch leiden unter Umständen gewisse
Funktionen wie etwa Wärmerückgewinnung oder Befeuchtung.
Ausserdem kann es gegenüber der zentralen Klimaanlage zu einer
stärkeren Geräuschbelastung kommen sowie zu vergleichsweise
höheren Instandhaltungskosten kommen.
Wie bereits erwähnt
verfügen Klimaanlagen über die besondere Funktion der
Kühlung, Luftfilterung und Befeuchtung, was sie gegenüber
gewöhnlichen Heizungs- oder Belüftungsgeräten beliebt
macht. Der für diese Funktionen nötige Kältekreislauf
ist in der gleichen Form auch in Kühlschränken vorzufinden.
Hier werden sogenannte Filtervliese verwendet. Die dünnen
Gewebe, bestehend aus hauchzarten Fasern, besitzen die Eigenschaft
feinste Partikel aufzunehemen. Zur Lufttrocknung werden
Kondensationsflächen mit Wasserabläufen zur Hilfe genommen,
wobei die Wärme über den Kältekreislauf
abtransportiert und anschliessend auf der anderen Seite abgesondert
wird. Bei der Klimaanlage wird üblicherweise ein flüssiges
Kältemittel zum Abtransport der Wärme genutzt. Hierdurch
liegt allerdings eine nicht zu vernachlässigende Brandgefahr
vor.
Klimaanlagen finden ihre Anwendung grösstenteils in
Gebäuden, Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen. Vorteilhaft ist
hierbei vorallem, die Zuführung frischer sauerstoffreicher Luft
sowie der Abtransport von Gerüchen und Schadstoffen in der
verbrauchten Luft. Leider bestehen Nachteile bei nicht ordnungsgemäß
gereinigten Geräten, so dass Bakterien eingeschleusst werden
können. Desweitern führt der erhebliche Stromverbrauch zur
Aufheizung der Aussentemperatur und zu Umweltbelastungen. Man
arbeitet jedoch ständig an der Entwicklung von technischen
Verbesserungen um die Umwelt zu entlasten und Klimaanlagen noch
effizienter zu machen.
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Klimaanlagen und Ventilatoren fallen unter den Begriff der Lufttechnik.

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