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WELA Handelsgesellschaft mbH

Epoxidharze

Als Epoxidharze werden solche Kunststoffe bezeichnet, die ihren Einsatz als Klebstoff, Beschichtungen, Lacke oder auch Frommassen finden. Es handelt sich also um Polymere, die durch Polyaddition entstehen, aber nicht so schnell polymerisieren, so dass sie vor dem Aushärten als zähe Flüssigkeit verarbeitet werden können, was den Kunststoff besonders beständig und stabil macht. Dadurch, dass Epoxidharze gut formbar, relativ leicht und außerdem sehr fest sind, werden sie auch im privaten Modellbaubereich verwendet. Epoxid ist ein Trivialname für Oxacyclopropan, weshalb die meisten Epoxidharze zwei Oxacyclopropanringe als funktionelle Gruppen besitzen. Ihre Härte erhalten die Epoxidharze durch Erhitzen oder unter Einfluss von Säuren oder Basen. Die basenkatalysierte Härtung wird als Vernetzung bezeichnet. Hierbei wird der Ring durch den Angriff eines Hydroxid-Ions angegriffen und eine Alkoxidgruppe gebildet, die wiederum andere Moleküle als Epoxidharze angreifen kann. Bei der Vernetzung entsteht aber nicht nur eine neue Alkoxidgruppe. Pro Ringöffnung wird eine neue Alkoxidgruppe gebildet, die eine Bindung knüpft. Letztendlich entsteht so ein Kunststoff mit sehr großem räumlichen Bau und Molekulargewicht. Anders sieht es aber bei Feststoffen mit Hydroxidgruppen aus. Findet hier das Härten an der Oberfläche, wie z. B. an Glas, statt, so wird diese durch eine kovalente Bindung gefestigt. Deshalb ist es auch ersichtlich, dass diese Epoxidharze sehr starke Klebstoffe sind.

 

WELA Handelsgesellschaft mbH
Tempelhofer Weg 13
D-21502 Geesthacht
Tel.: +49 (0) 04152 88240
Fax: +49 (0) 04152 835071
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