Es
gibt viele Menschen die unter übermäßigen und
krankhaften Schwitzen leiden. Das Krankheitsbild nennt sich
Hyperhidrose. Die Schweißproduktion bei unter Hyperhidrose
Erkrankten ist um ein Vielfaches höher als bei ihren
Mitmenschen. Nasse Flecken an der Oberbekleidung gekoppelt mit
unangenehmen Gerüchen ist nur eins der Symptome. Bei manchen
Menschen tritt die Krankheit auch an Gesicht, Händen und/oder
Füssen auf. Die Betroffenen leiden sehr darunter und ziehen sich
sozial meist mehr und mehr zurück. Sie nehmen nicht mehr aktiv
am Leben teil, da ihnen ihre Krankheit peinlich ist oder bei
Mitmenschen auf offene Ablehnung stößt.
Es gibt
aber eine Methode die effektiv Abhilfe schaffen kann, die
Schweißdrüsenentfernung.
Die
Schweißdrüsenentfernung ist eine Operationsmethode zur
endgültigen Entfernung der Drüsen durch Saugküretage.
Unter meist nur örtlicher Betäubung wird eine Flüssigkeit
in den Drüsenbereich unterhalb der Lederhaut der Achselhöhlen
injiziert. Nach ca. 30-minütiger Einwirkzeit wird diese zusammen
mit den aufgelösten Schweißdrüsen wieder abgesaugt.
Nach erfolgreicher Schweißdrüsenentfernung bekommt der
Patient einen saugfähigen Druckverband angelegt den er noch
weitere zwei Tage trägt.
In den folgenden 4 – 6 Wochen
sollte noch auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden. Der
Patient kann jedoch bereits 1 bis 2 Tage nach der Operation wieder an
seinen Arbeitplatz zurück, sofern seine Arbeit körperlich
nicht all zu anstrengend ist.
Schweißdrüsenentfernungen
werden von Plastischen Chirurgen durchgeführt. Wenn ein
offizielles Krankheitsbild, wie das der Hyperhidrose vorliegt
übernehmen die Krankenkassen (nach vorheriger Absprache) die
Kosten für die Schweissdrüsenentfernung, ansonsten muss der
Patient mit einem Kostenrahmen von 1.500€ bis 2.000€ als
Selbstzahler rechnen.
Eine Schweißdrüsenentfernung
lohnt sich für Betroffene aber auf jeden Fall, denn die
Schweißproduktion sollte sich bei gelungener
Schweißdrüsenentfernung im Normalbereich abspielen. Das
bedeutet ein vorher unter Hyperhidrose Leidender schwitzt nun nur
noch in Situationen in der auch alle Nichterkrankten dies tun, wie
beispielsweise an einem heißen Sommertag. Es wurden auch
Extremfälle nach einer Schweißdrüsenentfernung
verzeichnet, die überhaupt nicht mehr schwitzten.
Die
Saugküretage ist die derzeit beste Operationsmethode zur
Schweißdrüsenentfernung. Das Schwitzen wird deutlich
eingeschränkt oder komplett eingestellt, es bleiben kaum
sichtbare Narben zurück und die möglichen Komplikationen
sind sehr gering. Der therapeutische Erfolg dabei ist, der Betroffene
gewinnt wieder neues Selbstbewusstsein und kann ohne Einschränkungen
am aktiven Leben teilnehmen.

Schönheit
Gesundheit
Urlaub
Wellness
Geld
Shops
