Eine
Nase kann man nicht verstecken. Sie ist eines der hervor stechendsten
Merkmale des Gesichts, das die Harmonie des Gesichts sowie das
Selbstbewusstsein eines Patienten stark beeinträchtigen kann.
Daher unterziehen sich immer mehr Deutsche einer Nasenkorrektur,
denn oft beendet nur eine ästhetische Nasenkorrektur langjährige
psychische Leiden.
Die häufigste Nasenkorrektur ist das
Abtragen eines Höckers. In ungefähr 80 Prozent der
gewünschten Änderungen liegt eine so genannte
"Höckerlangnase" vor. In der Regel kann diese
Nasenkorrektur nach dem 16. Lebensjahr des Patienten durchgeführt
werden.
Häufig wird bei einer Nasenkorrektur durch die
Nasenlöcher operiert, so dass keine sichtbaren Narben entstehen.
Knorpel und Knochenteile werden operativ unter der Haut verändert,
die sich dann der neu geformten inneren Struktur anpasst. Es werden
entweder Teile entfernt oder durch entsprechende Materialien
aufgebaut und ausgeglichen. Der Patient kann zwischen verschiedenen,
möglichen Materialien wählen.
Viele Chirurgen
bevorzugen die Verwendung von körpereigenem Material wie zum
Beispiel einem Ohrknorpel, Gewebe aus der Nasenscheidewand oder auch
einen Lyoknorpel (gefriergetrockneter, steriler Knorpel) der nicht
abgestoßen wird und sich in patienteneigenen Knochen umwandelt.
Eine Profilplastik erfolgt in Kombination mit einem
Kinnimplantat. Dabei wird ein Silikonimplantat durch äußerlich
nicht sichtbare Schnittführung im Mundvorhof eingesetzt.
Oftmals haben Nasenkorrekturen aber auch medizinische
Indikationen, zum Beispiel dann, wenn eine Einschränkung der
Nasenatmung vorliegt (Nasenscheidewandverbiegung,
Muschelvergrößerung).
Der Eingriff ist relativ
unkompliziert und kann ambulant durchgeführt werden. Die
Aufenthaltsdauer beträgt bei einer Nasenkorrektur meist nicht
mehr als eine Nacht. Der Patient muss für ungefähr eine
Woche einen Gips tragen. Danach einen Tape-Verband für fünf
Tage. Die Arbeits- und Gesellschaftsfähigkeit ist nach circa ein
bis zwei Wochen wiederhergestellt.
Eine Nasenkorrektur gehört
zu den schwierigsten Eingriffen, daher sollten sich Patienten nur an
nachweislich erfahrene Spezialisten wenden; an einen Facharzt für
plastische Chirurgie, einen Facharzt für HNO-Heilkunde mit
Zusatzqualifikation "Plastische Operation", oder einen
Facharzt für Gesichtchirurgie mit Zusatzqualifikation für
Plastische Chirurgie, jeweils mit dem Spezialgebiet
Nasenkorrektur.
Bevor man eine Nasenkorrektur vornehmen lässt
sollte man ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem
Chirurgen aufsuchen und mehrere Meinungen einholen.

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