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Wirkungsvolle Maßnahmen für eine glatte Haut! Narbenentfernung

Narben können auf unterschiedlichste Weise entstehen. In erster Linie sind dabei Schnitt- oder Schürfwunden zu nennen, die sowohl oberflächlich wie auch tiefer ins Gewebe eingedrungen sind. Sofern diese Wunde nicht ordnungsgemäß versorgt wurde, kann es zu Entzündungen kommen, die sich letztendlich bei der Narbenbildung in negativer Weise widerspiegelt.
Gleichermaßen sind auch Verbrennungen und Verätzungen zu erwähnen, wobei hier sicherlich die Schnelligkeit der Versorgung durchaus auch die Narbenbildung mit beeinträchtigt. Vor allem bei Verbrennungen entstehen gerne wuchernde Narben, sogenannte Keloide, die ein Überschuss an Gewebe bilden, das sich auf gesundes Gewebe ausbreitet.
Keloide findet man gerne an Körperstellen mit großer Hautspannung.
Bei Hauterkrankungen wie Akne, die sich über eine längere Dauer erstrecken können, hängt die Intensität der Behandlung von der Stärke der Narbenbildung ab.
Bei der Akne ist es in erster Linie die atrophische eingesunkene Narbenbildung, die sich meist im Gesicht bemerkbar macht in Form von scharfrandigen Narben und Schüsselnarben.
Als Folge von Operationen können während oder nach entsprechender Heilung hypertrophe Narben entstehen, wobei ein Überschuss an Gewebe sich bildet.


Folgen von Narbenbildungen:

Sofern die Narbe sich an einer Stelle befindet, die man auf den ersten Blick nicht gleich erkennen kann, weil sie möglicherweise recht klein ist, sich an einer entsprechenden Stelle befindet und/oder keine körperlichen Beschwerden verursacht, stellt sie höchst wahrscheinlich kein weiteres Problem dar.
Die Situation kann sich allerdings auch etwas anders darstellen, wenn Narben deutlich sichtbar sind und das Aussehen beeinträchtigen.
Dies kann zu schweren psychischen Belastungen führen, die behandelt werden müssen, auch wenn statt dem Aussehen, körperliche Beeinträchtigungen die Folge sind.


Die Narbenbehandlung:

Sofern die Auswirkungen von Narben erkennbar sind und therapeutische Maßnahmen nicht fruchten, stellt sich die Möglichkeit der Narbenbehandlung und bestenfalls der Narbenentfer-
nung in den Vordergrund, wofür es mehrere Möglichkeiten gibt:


Medikamentöse Lokaltherapie: Diese Art der Behandlung kann gewissermaßen als eine vorbeugende Maßnahme der Narbenbildung betrachtet werden. Sie erfolgt unter anderem mit östrogenhaltigen Cremes, Kortisonzubereitungen sowie Narbenpräperaten, die antientzünd-
lich, abschwellend und bakterientötend sind.
Zum Einsatz kommt diese Therapie nicht nur bei frischen, sondern auch bei alten Narben, die durch Verbrennungen, Verätzungen, Akne und Operationen entstanden sind. Wichtig ist vor allem, dass das Narbengewebe dabei ausreichend durchblutet und eine ausreichende Wasserregulierung gewährleistet wird. Idealerweise bleibt so eine Narbenentfernung erspart.

Behandlung durch Vereisung (Kryotherapie): Diese Therapie, die von den Kassen bezahlt wird, kommt vor allem bei Keloiden und hypertrophen Narben zum Einsatz, ist aber auch für atrophische Narben im Gesicht geeignet. Dabei wird die Narbe im Sprayverfahren bis zu 30 Sekunden lang mit Stickstoff eingefroren. Durch die Kälte von –196°C stirbt das Gewebe der Narbe ab.
Zurück bleiben Blasen, deren flüssiger Inhalt danach mit einer Spritze noch mehrmals abgesaugt wird, sodass letztendlich die Narbe bis auf das ursprüngliche Niveau der Haut kommen kann und somit eine erfolgreiche Narbenentfernung darstellt.

Lasertherapie: Die Lasertherapie, die nicht unbedingt im Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen ist, wird für die Behandlung von Narben abgesehen von Keloiden häufig angewandt. Sie ist bei der Narbenentfernung recht wirkungsvoll, sofern die Durchführung fachmännisch erfolgt und auch das jeweilige Verfahren richtig abgestimmt ist.
Bei der Behandlung wird das Laserlicht in kurzen Impulsen in die Haut geschossen, wo es absorbiert wird. Krankes Gewebe wird dabei zerstört, sodass auf diese Weise mit dem Schrumpfen des Bindegewebes die Haut gestrafft wird.
Wird die Lasertherapie mit einem Kohlendioxid- oder Yag-Laser ausgeführt, der vor allem bei atrophischen Narben und zur Haut- und Faltenglättung eingesetzt wird, erfolgt eine millimeterfeine Abtragung der Hautschichten. Dadurch ist die Glättung der Haut nach der Behandlung ausgeprägter und die Narbenentfernung effektiver.
Wie oft eine Behandlung durchgeführt werden muss, hängt von der jeweiligen Narbe ab.
Zudem ist die Haut nach jeder Behandlung gerötet und geschwollen und benötigt zur Regenerierung einige Wochen bis eine erneute Behandlung erfolgen kann.

Dermabrasion: Bei dieser Methode der Narbenentfernung werden schüsselförmige Narben wie sie bei Akne vorkommen in Angriff genommen. Mit einer hochrotierenden Fräse oder mit einem Diamantschleifer werden die Narben abgeschliffen. Durch das Abschleifen, das mit rund 30000 Umdrehungen pro Minute erfolgt, werden die Narbenränder flacher gestaltet. Auf diese Weise erscheint die oberste Hautschicht glatter.

Spritzenbehandlung: Eine Korrektur von innen stellt diese Behandlung dar, wobei vor allem in hypertrophe Narben Kortisonlösungen eingespritzt werden. Auf diese Weise wird die Haut im Bereich der Narbe verdünnt und das Narbengewebe schrumpft.
Auch bei atrophischen Narben ist eine Spritzenbehandlung zur Narbenentfernung möglich, vor allem wenn sich diese im Gesichtsbereich befinden. Dabei wird beispielsweise eigenes Fettgewebe, Kollagen oder anderes Biomaterial verwendet, welches sich jeweils gut abbauen lässt.

Operation: Sofern eine Narbenbildung sich negativ auf die Beweglichkeit auswirkt wie in der Armbeuge oder im Kniebereich, bietet sich eine Operation an, die sich auch zur Verkleine-
rung von Narben anbietet. Dabei wird Gewebe herausgeschnitten und die Wundränder vernäht, sodass letztendlich nur noch Linien verbleiben, die man kaum erkennen kann und die Narbenentfernung damit erfolgreich realisiert wurde.

Kompression und Okklusion: Hierbei werden vor allem großflächige Narben behandelt, indem auf diese Druckverbände angelegt werden. Dabei kann es sich auch um Kompressionsjacken, -hosen und anderes handeln. Auf alle Fälle müssen diese eine längere Zeit dauerhaft getragen werden. Durch die geringe Durchblutung schrumpfen die Narben.
Durch den dauerhaften Druck können diese glatt und elastisch werden, sodass eine Narbenentfernung bis zu einem gewissen Grad möglich ist. Als Einzeltherapie oder Ergänzung zur Kompression bietet sich die Verwendung von Silikongepflastern an, was auf dem Prinzip der Okklusion d.h. Abdichtung beruht und über Monate getragen werden muss.

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