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Muttermalentfernung

Es gibt verschiedene Arten von Muttermalen oder so genannten Leberflecken, einige Leute bezeichnen sie als "Schönheitsflecken" während andere sie als ein lästiges Makel sehen und sie lieber vom Hautarzt oder einem plastischen Chirurgen entfernen lassen.
Handelt es sich um eine kosmetische Muttermalentfernung, werden die Kosten hierfür nicht von der Krankenkasse übernommen.
Die Muttermalentfernung wird jedoch nicht nur aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Es gibt auch bösartige Muttermale, die malignen Melanome, die man auch als schwarzen Hautkrebs bezeichnet.
Unverdächtige Muttermale erkennt man an ihrer gleichmäßig braunen Färbung. Ihre Form ist rund bis oval, sie sind flach und kleiner als 5 Millimeter.
Ein Muttermal wird als kritisch betrachtet, wenn es Farbabweichungen oder Formenunregelmäßigkeiten aufweist, besonders groß oder erhaben ist.


Auch ein Muttermal, das sich im Laufe der Zeit verändert hat wird als kritisch eingestuft. Bei kritischen Muttermalen raten Hautärzte zur chirurgischen Entfernung, denn nur so kann man die Zellen hinterher mikroskopisch untersuchen.
Die Muttermalentfernung per Laser eignet sich nur für die kosmetische Indikation eines harmlosen Muttermals.
Bevor es zu einer ärztlich als notwendig erachteten Muttermalentfernung kommt, erfolgt beim Hautarzt eine genaue Hautdiagnostik im Rahmen einer Ganzkörperuntersuchung. Unregelmäßig erscheinende Hautmale kreist der Hautarzt zur genaueren Untersuchung mit einem Stift ein. Mit einer Computeranalyse oder mit einem Auflichtmikroskop soll anschließend bei der Hauptuntersuchung festgestellt werden, ob es sich bei den optisch fraglichen Muttermalen um gutartige Pigmentveränderungen, verdächtige Male oder bereits bösartige Male handelt.
Die verdächtigen Muttermale werden aus der Haut geschnitten und in ein histologisches Labor zur genauen Nachuntersuchung eingeschickt, die zurückbleibende Narbe wird vernäht und verpflastert. Damit die Fäden nicht wieder aufgehen, sollte man sich damit nicht allzu viel bewegen.
Nach 2 bis 4 Wochen lösen sich die Fäden auf, oder werden gezogen. Eine lokale Narbennachbehandlung erfolgt mit einer Salbe aus der Apotheke (z.B. Dermatix).
Nach der Muttermalentfernung per Skalpell werden die verdächtigen Hautmale mit dem Mikroskop auf Krebszellen untersucht.


Eindeutig gutartige Male, die aus kosmetischen Gründen entfernt werden sollen, werden mit dem Laser behandelt. So ist zur Muttermalentfernung kein Narbenhinterlassender Schnitt mit dem Skalpell notwendig. Für diese Behandlungsmethode eignen sich besonders warzenartige, leicht erhabene Muttermale.
Unter örtlicher Betäubung erfolgt die schonende Muttermalentfernung innerhalb von wenigen Minuten und der behandelte Patient kann unmittelbar nach der Behandlung seinen normalen Tätigkeiten nachgehen. Bei dieser Art der Muttermalentfernung fließt kaum Blut; an der Laserbehandelten Stelle bildet sich lediglich eine kleine Wundkruste, die innerhalb weniger Tage abgeheilt ist und von selber abfällt. Einzig Wasserkontakt sollte während dieser Zeit vermieden werden.

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