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Haartransplantation

Einige Faktoren wie beispielsweise Stress oder auch das Altern
führen beim Menschen zum Haarausfall, das heißt zum Verlust von Haaren.

Ist dieser Haarausfall akut, so dass sich auf der Kopfhaut eine Stelle bildet, an der sich keine Haare mehr befinden, man spricht von einer Glatzenbildung, kann es zum Einsatz einer Haartransplantation kommen.

Auch wenn die fortschrittliche Pharmazie zahlreiche Präparate entwickelt hat, welche den Haarausfall bremsen sollen, wachsen in der Regel die verloren gegangenen Haare nicht nach.

Deshalb wird die Methode der Haartransplantation immer öfter angewendet, da sich die Betroffenen eine Wiederherstellung ihrer gewohnten Haarfrisur wünschen.
Viele wollen dabei jedoch nicht auf unnatürliche Perücken zurückgreifen, sondern entscheiden sich für die Haartransplantation als eine gleichermaßen sichere, wie auch zeitgemäße Lösung.

Behaarte Hautpartien von Menschen werden bereits seit dem 18. Jahrhundert versetzt. Doch lange Zeit gab es auf dem Gebiet der Haartransplantation keine relevanten Entwicklungen, die zum Fortschritt führten. Erst in den Dreißigern schildert Dr. Okuda, ein japanischer Dermatologe, die so genannte Punch-Technik. Dabei werden Durchschläge benutzt, um haarige Kopfhautpartien in Augenbrauen, andere Kopfhautbereiche oder in den Schnurrbart zu versetzen. Anschließend bilden die verpflanzten Partien in ihrer Neuposition Haare. Zunächst dachte man bei dieser Technik jedoch nur an die Behandlung von Brandopfern.

Die ‘Follicular Unit Extraction’ bezeichnetet die aktuellste Methode der Haartransplantation. Hierbei werden sogar Körperhaare bündelweise entnommen und wieder eingesetzt, da Forscher die Feststellung gemacht haben, dass Haare
in Bündeln von ein bis vier Haare wachsen. Konkret entnimmt man bei dieser Form der Haartransplantation einzelne dieser Einheiten aus dem Haarkranzbereich. Dafür kommt eine spezielle Nadel zum Einsatz, die als Hohlnadel bezeichnet wird.

Bei der in Deutschland am häufigsten angewendeten Methode der Haartransplantation werden wiederum haarige Hautstreifen entfernt und in kleine Hautpartien mit Haarwurzeln sowie in etwas größere Teile der Haut aufgeteilt. Diese werden je nach Größe Mini- oder auch Micrografts genannt.

Anschließend setzt man die Grafts in die gewünschten Partien wieder ein. Eine Erweiterung dieser Haartransplantation-Technik macht sich ebenfalls die aus dem Haarkranz entnommenen haarigen Hautstreifen zunutze. Sie werden jedoch mit Hilfe eines Mikroskops in die biologischen Haarbündelungen zerlegt, so dass in einem weiteren Schritt diese Bündel in die gewünschten Gebiete eingesetzt werden können.

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