Heutzutage
gibt es viele Gründe, die Männer oder Frauen für
Haarentfernungen an den verschiedensten Stellen ihres Körpers
haben. Ebenso viele Möglichkeiten bietet der Markt, um sich
kurzfristig oder dauerhaft, die Haare zu entfernen. Kurzfristige
Haarentfernungen können meist in Eigenregie zu Hause
durchgeführt werden, für dauerhafte ist der Besuch im
Kosmetikstudio oder beim Hautarzt nötig.
Zu den kurzfristigen
Haarentfernungen zählt unter anderem das Rasieren. Hierbei
können Nass- und Trockenrasur unterschieden werden. Bei der
Nassrasur verwendet man Rasierschaum oder -gel und eine Rasierklinge.
Für die Trockenrasur gibt es spezielle elektrische
Rasierapparate. Haarentfernungen mittels Rasur dienen nur dazu den
sichtbaren Teil der Haare zu entfernen und sind daher nur von kurzer
Dauer. Ferner verursacht die Rasierklinge leicht Hautirritationen und
Rötungen.
Eine weitere Methode der Haarentfernungen stellt
das Wachsen dar. Auch hier gibt es zwei Methoden: Heißwachs und
Kaltwachs. Für die erste Methode wird der Wachs zunächst
erwärmt und dann auf Stoffbahnen aufgetragen. Der Stoff wird bis
zum Erkalten auf die zu behandelnde Stelle aufgelegt und dann mit
einer schnellen Bewegung, wie bei einem Pflaster, weggezogen. Dabei
werden die Haare, die im Wachs hängen geblieben sind, geradezu
herausgerissen. Beim Kaltwachs ist der Wachs bereits auf einem
Papier- oder Plastikstreifen aufgetragen. Diese im Gegensatz zum
Rasieren sehr schmerzhafte Methode sorgt für etwa vier Wochen
für ein haarfreies Gefühl.
Ebenso viele Schmerzen
verursachen Haarentfernungen mittels Epilation. Ein Epiliergerät
entfernt die Haare, indem jedes einzelne Haar mit kleinen Pinzetten
herausgezupft wird. Auch mit dieser Methode verschwinden die Haare
aber nur für bis zu sechs Wochen.
Die letzte Möglichkeit
der kurzfristigen Haarentfernungen ist die Benutzung von
Enthaarungscremes. Solche Cremes werden mit einem Plastikspatel auf
die Haut aufgetragen und nach kurzer Einwirkungszeit mit diesem
wieder entfernt. Neuere Produkte können auch während des
Duschens angewendet werden. Die Haare lösen sich durch die
Inhaltsstoffe der Creme sozusagen auf. Der Nachteil ist der große
chemische Anteil darin, der zu Hautrötungen und Allergien führen
kann. Auch hier hält die Wirkung für nur etwa eine Woche
an.
Dauerhafte Haarentfernungen sind zum Beispiel eine Laserbehandlung, die ILP-Methode (intense pulsed light) und die Nadelepilation, die von einem Arzt oder einer Kosmetikerin durchgeführt werden. Das Laserlicht sorgt dafür, dass die Haarwurzeln, auch Haarfollikel genannt, veröden, wodurch die Haare schließlich ausfallen und nicht mehr nachwachsen. Genauso funktioniert die ILP-Methode, bei der jedoch im Gegensatz zum Laser Licht unterschiedlicher Wellenlängen verwendet wird, wodurch das Ergebnis effektiver ist. Bei der Nadelepilation erfolgen Haarentfernungen mit Hilfe einer sehr feinen Nadel, die bis zur Haarwurzel vordringt und sie zerstört, indem ein minimaler Stromstoß zugeführt wird.

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