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Faltenbehandlung

Falten sind ein natürliches Anzeichen für das Altern der Haut.
Im Laufe der Jahre verlieren sich die stützenden Kollagen- und Elastinpolster und die Haut sackt, der Schwerkraft folgend, nach unten.
Bereits ab dem 25. Lebensjahr verliert das Hautgewebe an Feuchtigkeit und Spannkraft.
Ab dem 40. Lebensjahr verlangsamen sich entscheidende Stoffwechselprozesse der Haut und verändern die Hautoberfläche markant.
Individuell beschleunigt wird die Faltenbildung durch genetische Anlagen, Stress, Medikamente, Chemotherapien, Umweltfaktoren wie trockene Luft und Sonnenlicht, Mimik und einem Lebensstil, der von Kaffee- und Alkoholgenuss, Fehlernährung und Zigarettenkonsum geprägt ist.
Besonders freie Radikale lösen vorzeitige Hautalterungsprozesse aus.
Falten gelten von Alters her als ein Zeichen der Reife, doch nicht jeder ist stolz darauf, der Umwelt ein faltiges Gesicht zu präsentieren.
Mittlerweile gibt es eine Reihe von modernen Präparaten und Techniken aus dem Bereich der Kosmetik und kosmetischen Chirurgie zur Faltenbehandlung, mit denen den unliebsamen Falten der Kampf angesagt wird.
Wenn Cremes, Ampullen und Gesichtsmasken keine befriedigende Wirkung mehr zeigen, entscheidet man sich vielleicht für eine Faltenbehandlung beim Schönheitschirurgen mit Eigenfett, Botox oder Kollagen.
Zu den Verfahren zur Faltenbehandlung zählt zum Beispiel das so genannte Augmentationsverfahren.
Bei dieser Operationstechnik unterfüttert der Chirurg die Falten durch Unterspritzung oder operativ mit körpereigenem Gewebe oder Fremdgewebe, um so die Einsenkung der Haut zu beheben und die Falten weniger auffällig zu machen.
Durch diese Methode werden die Falten dem Oberflächenniveau der Haut angepasst und sie verursachen weniger Schatten.


Wird das Material zur Faltenbehandlung durch Unterspritzung in die Lederhaut oder knapp darunter eingebracht, muss die Behandlung nach ca. 6 bis 9 Wochen wiederholt werden, denn die Materialien lösen sich mit der Zeit wieder auf.
Das früher häufig verwendete tierische Kollagen findet heute kaum noch Verwendung, um ein damit verbundenes erhöhtes Allergierisiko auszuschließen. Heute wird zum Beispiel zur Faltenbehandlung Artecoll unterspritzt - ein Gemisch aus kleinen Kunststoffkügelchen mit Kollagen. Der Kunststoffanteil löst sich hier nicht auf, und kann gelegentlich zu Fremdkörperreaktionen führen.
Des Weiteren greift man für die Unterspritzung auf Materialen zurück, die Hyaluronsäure oder Polylactid enthalten, hier besteht kein Allergierisiko.


Wird für die Faltenbehandlung die operative Unterfütterung gewählt, verwendet man körpereigene Transplantate, spezielle Kunststoffe oder Goldfäden, die unter dem erschlafften Hautbereich zu einer Anhebung führen. Die nichtauflöslichen Materialien werden meist gut vertragen.
Kleinere Unregelmäßigkeiten behandelt man mit Lipofilling - eine Methode zur Faltenbehandlung, bei der abgesaugtes Eigenfett, das in die Falten eingespritzt wird, zur Unterfütterung dient. Von dem Fettgewebe bleibt ca. die Hälfte permanent erhalten, so dass auch hier Wiederholungseingriffe erforderlich sind.
Bei Krähenfüssen und Zornesfalten spritzt man geringe Mengen eines Nervengifts (Botolinum Toxin A) um die Muskeln herum, das die Muskeln nach ca. 24 bis 72 Stunden erschlaffen lässt und bis zu 6 Monate wirksam bleiben kann. Die Substanz ist sehr teuer und nur wenige Stunden haltbar.
Diese Faltenbehandlung ist beliebig oft wiederholbar, bei häufigeren Anwendungen werden die Falten auf Dauer flacher, weil der Muskelzug ausbleibt.


Für stärker ausgeprägte Falten bringt eine Straffungsoperation als Methode zur Faltenbehandlung gute Erfolge. Hierbei wird der Hautüberschuss, der die Ursache der Faltenbildung ist, entfernt und die Haut gestrafft.


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