Wohl
alle Frauen wünschen sich glatte, straffe Haut. Leider geht
dieser Wunsch in den seltensten Fällen in Erfüllung. Viele
Frauen – egal ob jung oder alt - quälen sich mit einer
unebenen Hautstruktur, besonders an Beinen, Po und Armen, die von der
Beschaffenheit an die Schale einer Orange erinnert. Cellulite wird
daher auch als „Orangenhaut“ bezeichnet.
Da die Frauen
von Natur aus über ein schwächeres Bindegewebe verfügen
als die Männer, findet man bei einem Großteil der Frauen
Cellulite. Die Cellulite ist keine Erkrankung, sondern ein
kosmetisches Problem. Während die Männer über deutlich
mehr Muskelgewebe verfügen, besitzt der weibliche Körper
mehr Fettgewebe. Dieses Fettgewebe besteht aus großen
Fettzellen, die eigentlich durch ein straffes Bindegewebe in die
unteren Hautschichten gedrückt werden und so für das Auge
nicht sichtbar sind. Sobald bei einer Frau die Cellulite sichtbar
wird, handelt es sich lediglich um die Fettzellen, die durch das
Bindegewebsnetz nach oben gerutscht sind.
Die
Kosmetikindustrie macht sich diese weibliche Besonderheit zu Nutze
und bietet die verschiedensten Cremes und Tinkturen an, die gegen
Cellulite helfen sollen. Es gibt auch spezielle Massagegeräte
für den Heimbedarf, welche die Celllulite verschwinden lassen
sollen. All diese Methoden mögen zu einer leichten Besserung
führen – verschwinden wird die Cellulite deshalb leider
trotzdem nicht.
Es gibt einige Dinge, die eine Frau beachten
kann, um die Cellulite ein wenig zu mildern. Dort wo Muskelgewebe
ist, gibt es weniger Fettgewebe. Das bedeutet, dass sportliche
Bewegung die unerwünschten Fettpölsterchen und damit auch
die Cellulite schwinden lässt. Eine Frau muss deshalb nicht zur
Leistungssportlerin werden, aber tägliche moderate Bewegung
hilft, um die Cellulite in Schach zu halten. Das Auto kann bei
kürzeren Strecken durch das Fahrrad ersetzt werden und wenn man
mit dem Bus unterwegs ist, dann kann man eine Station früher
aussteigen und das letzte Stück zu Fuß erledigen. Es gibt
viele Bewegunsmöglichkeiten, die man problemlos in den Alltag
integrieren kann.
Hilfreich ist es außerdem, die
Durchblutung anzukurbeln. Das erreicht man durch Massagen der
betroffenen Körperregionen, beispielsweise mit einem speziellen
Massagehandschuh oder durch Wechelduschen. Bei den Wechselduschen
sollte darauf geachtet werden, die Dusche immer mit einem kalten Guss
zu beenden. Er zieht die Blutgefäße zusammen und die Haut
wirkt rosig und prall.

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