Wobei
manche Männer ins Schwärmen geraten, kann zum Albtraum
vieler Frauen werden, eine zu große Brust.
Sie fühlen
sich eingeschränkt in ihren alltäglichen Bewegungen,
gehindert an sportlichen Aktivitäten und einfach nicht
wohl.
Haltungsschäden, Rückenschmerzen, Verspannungen
oder Kopfweh sind die unschönen Folgeerscheinungen.
Medikamente
helfen kaum, so dass oft nur ein Weg bleibt, eine
Brustverkleinerung.
Im Vorfeld von Brustverkleinerungen ist es
notwendig, mit einem geeigneten Facharzt seine Wünsche und
Vorstellungen durchzusprechen und eventuelle individuelle Risiken
abzuklären.
Der Narkosearzt wird eine Blutentnahme
durchführen, um die Körperfunktionen zu
überprüfen.
Vielleicht wird zur Bestimmung der
Narkoseart auch ein EKG oder das Röntgen der Lunge nötig
sein.
Wird beabsichtigt, ein Kind zu stillen, sollten
Brustverkleinerungen überdacht werden, da unter Umständen
die Brustwarzen ihre Empfindungsfähigkeit verlieren
können.
Brustverkleinerungen dauern zwei bis drei
Stunden.
Im Regelfall wird kreisrund um den Warzenhof geschnitten,
danach weiter bis zur Falte unterhalb der Brust, meist in Form eines
Ankers oder in L-Form.
Bei kleineren Brüsten genügt oft
auch ein vertikaler Schnittverlauf.
Nach dem Schnitt können
Fett, Haut und Drüsengewebe entfernt werden.
Bei sehr großen
Brüsten kann es notwendig werden, die Brustwarzen zu versetzen
und neu in Position zu bringen.
Schlaff herunterhängendes
Drüsengewebe kann nach oben versetzt werden, die Brust wird
runder und bekommt ein neues, ästhetisches Aussehen.
Wer
abnehmen möchte, sollte eine Diät vor der OP abschließen,
da gestraffte Brüste durch extremen Gewichtsverlust wieder ihre
Form verlieren können.
Nach Brustverkleinerungen sind die
Brüste stets verbunden und durch einen Stützt-BH
verstärkt.
Ein Klinikaufenthalt von zwei bis drei Tagen ist
ratsam.
Der Verband wird nach wenigen Tagen entfernt.
Der BH
sollte jedoch sechs Wochen rund um die Uhr weiter getragen werden.
8
Wochen sind sportliche Betätigungen tabu, auch schweres Tragen
und Heben sollte vermieden werden.
Brustverkleinerungen
verlaufen niemals völlig narbenfrei, jedoch wird ein
unauffälliger, feiner Narbenverlauf angestrebt.
Die Narbe
verläuft von der Brustwarze als umgekehrtes T oder L nach
unten.
Nähte werden meist mit auflösbarem Materialien
ausgeführt, so dass selten Fäden gezogen werden
müssen.
Die Risiken bei Brustverkleinerungen sind
wesentlich geringer als beim Vergrößern der Brust.
Neben
allgemeinen Komplikationen einer OP wie Embolien oder Thrombose
können Schwellungen, Blutergüsse oder Narbenverdickungen
auftreten.
Deshalb unbedingt die Kontrolltermine beim Arzt
einhalten.
Brustverkleinerungen kosten in Deutschland zirka
5000 Euro.
In der Regel zahlt die Kasse Brustverkleinerungen, bei
denen pro Brust mindestens 400 Gramm Gewebe entfernt wurden.

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