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Brustkorrektur

Die Brustkorrektur gehört zu den häufigsten schönheitschirurgischen Eingriffen. Viele Frauen sind mit ihrer Brust unzufrieden, da sie sie als zu klein, zu groß, oder unschön geformt empfinden. Der Leidensdruck kann dabei so groß werden, dass eine Brustkorrektur als Ausweg gesehen wird.


Medizinisch geboten ist eine Brustkorrektur normalerweise nicht, bei großen Brüsten können aber beispielsweise Rückenschmerzen und Probleme beim Sport auftreten, so dass durch eine Verkleinerung der Brust eine gesundheitliche Besserung eintreten kann. Grundsätzlich ist eine Brustkorrektur aber ein kosmetischer Eingriff, der das Aussehen den Wünschen des Patienten anpassen soll. Die Gründe, sich für eine Brustkorrektur zu entscheiden, sind daher in erster Linie psychischer Natur. In manchen Fällen kann es sein, dass die Brust in Größe oder Form nicht zum Rest des Körpers passt, wodurch sie als entstellend empfunden wird. In diesem Fall kann eine Brustkorrektur der Patientin mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein verschaffen. Oft haben Frauen aber auch aufgrund des derzeitigen Schönheitsideals vor allem auch in Werbung und Fernsehen ein unrealistisches Idealbild, mit dem sie sich vergleichen und naturgemäß nicht zufriedenstellend abschneiden. In solchen Fällen ist es zweifelhaft, dass eine Brustkorrektur für die Patientin ein Gewinn an Lebensqualität bedeutet, da die Ursachen für die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper meist tiefer liegen und dadurch nicht behoben werden.


Vor der Brustkorrektur sollte daher eine ausführliche, auch psychologische, Beratung erfolgen. Eine Brustkorrektur ist ein operativer Eigriff, mit den damit verbundenen Risiken. Neben den Narkoserisiken besteht beispielsweise das Risiko einer Infektion und unerwünschter Narbenbildung. Die Entscheidung für eine Brustkorrektur sollte also gut durchdacht sein. Wenn die Entscheidung für den Eingriff gefallen ist, sollte mit dem behandelnden Arzt genau besprochen werden, welche Vorstellungen bestehen und wie die Brust nach der Brustkorrektur aussehen soll. Dabei sollte der Arzt auch kritisch nachfragen und gegebenenfalls unrealistische Vorstellungen der Patientin korrigieren.
"Schönheitschirurg" ist kein geschützter Begriff. Jeder zugelassene Arzt kann nach einer entsprechenden Weiterbildung, die manchmal nur wenige Monate beträgt, schönheitschirurgische Eingriffe anbieten. Daher sollten Interessenten sich ausführlich über den Arzt informieren und auf Hinweise wie unzureichende Aufklärung etcetera achten. Eine ausführliche Vorabinformation ist auch deshalb hilfreich, da eine Brustkorrektur nicht billig ist und Krankenkassen die Kosten normalerweise nicht übernehmen.

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