Gemeinschaftspraxis
Haartransplantation, Fettabsaugen
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben, deshalb sollte man sich vor einer Haartransplantation ausführlich von einem Facharzt untersuchen und beraten lassen. In den vergangenen Jahren hat sich die Haartransplantation erstaunlich schnell entwickelt. Durch die immer besser werdenden mikrochirurgischen Techniken ist man heute fähig, gesunde Haarwurzeln aus den dicht besetzten Stellen des Kopfes zu entfernen um diese dann auf den kahlen Stellen wieder einzupflanzen. Dieses nennt man Haartransplantation von Eigenhaar. Diese Haartransplantation von Eigenhaar ist aber nicht in jedem Fall möglich. Ist der Haarausfall durch eine schwere Erkrankung hervorgerufen wurden, so ist in den meisten Fällen eine Haartransplantation nicht möglich, da die Haarwurzeln in solchen Fällen meist mit zerstört sind. Nur bei Haarausfall, bei dem es erblich bedingt ist oder auch hormonelle Ursachen die Gründe sind, ist in den allermeisten Fällen auch die Haarwurzel noch gesund und so eine Haartransplantation möglich. Die Haartransplantation von Eigenhaar ist auch deshalb so beliebt und erfolgreich, da die transplantierten Haarwurzeln ein Leben lang neues Haar produzieren. Nach der Haartransplantation beginnt eine kleine Wundheilungsphase, die aber nicht all zu schwer zu überstehen ist. Etwa zwei bis drei Monate später beginnen die Haare wieder neu zu wachsen und das lebenslang. Diese Methode der Haartransplantation hat sich sehr bewährt und ist im Gegensatz zu einem Toupet eigentlich ein kleiner Lottogewinn (den man aber bezahlen muss).
Unter Fettabsaugen wird eine mittlerweile sehr beliebte Schönheitsoperation verstanden, bei welcher Fettzellen unter der Haut durch Kanülen abgesaugt werden. Hierfür werden bestimmte Methoden angewendet. Die beliebteste Methode beim Fettabsaugen entwickelte der amerikanische Arzt Dr. Klein und nennt sich Tumeszenzanästhesie. Der erste Schritt dieser Methode beim Fettabsaugen besteht darin, dass circa 30 Minuten vor dem Fettabsaugen eine gewisse Menge einer Lösung in das Unterhautfettgewebe eingespritzt wird, welche sich aus Betäubungsmittel, sterilem Wasser, Natriumbicarbonat und Kortison zusammensetzt. Diese Lösung bewirkt in der Hautschicht ein Vollsaugen der Fettzellen, so dass diese leichter abgesaugt werden können. Zudem wird das Gewebe durch diese Lösung betäubt. Beim Fettabsaugen werden allerdings die in der Haut befindlichen Venen und Nerven nicht verändert. Nach dem Vorgang des Fettabsaugens wird dem Patienten ein so genanntes Kompressionsmieder angelegt, welches nun circa 5 Wochen getragen werden muss. Die in der Regel beim Fettabsaugen verwendeten Pumpen erzeugen einen gleichmäßigen, kontinuierlichen Sog. Soll das abgesaugte Fett weiter verwendet werden, muss dieses mit speziellen Spritzen manuell abgesaugt werden. Das Fettabsaugen sollte in jedem Fall ein erfahrener Arzt vornehmen. Risiken werden beim Fettabsaugen durch das gefühl des Arztes für Fettgewebe minimiert. Das Fettabsaugen kann trotz allem die gesunde Ernährung nicht ersetzen und ein hoher Gewichtsverlust ist durch das Fettabsaugen ebenso wenig möglich. In manchen Fällen besteht bei falscher Ernährung die Gefahr der Wiederherstellung des Fettes an einer anderen Stelle.
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