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Impfungen

Impfungen bieten heute einen wirkungsvollen Schutz vor den unterschiedlichsten Krankheiten. Bereits Kinder in den ersten Lebensmonaten werden mit verschiedenen Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Gehirnhautentzündung und Hepatitis B geschützt. Damit der Patient nicht jedes Impfserum mit einer einzelnen Impfung erhalten muss, gibt es heutzutage praktische Mehrfachimpfstoffe. In diesen Mehrfachimpfungen sind mitunter bis zu sechs verschiedene Impfstoffe kombiniert. Damit ein Patient gegen diese Krankheiten einen wirksamen Schutz erhält ist es nötig, diese Impfungen in bestimmten Zeitabständen mehrmals hintereinander durchzuführen. Diesen Vorgang, der im Kindesalter durchgeführt wird, nennt man „Grundimmunisierung“.

Impfungen sind allerdings nicht nur im Kindesalter angezeigt. Zwar erhält ein Kind bis zum Eintritt in die Schule die erste Grundimmunisierung, dieser Impfschutz hält aber nicht lebenslang. In der Regel müssen Impfungen nach der Grundimmunisierung bereits nach fünf Jahren aufgefrischt werden, um einen weiteren Schutz zu gewährleisten. Hat man diese weiteren Impfungen über sich ergehen lassen, so hat man in der Regel für die nächsten zehn Jahre Ruhe.

Während die meisten Kinder ausreichend geimpft sind, fällt es Erwachsenen oft schwer, an die notwenigen Impfungen zu denken. Die einen haben schlicht und ergreifend Angst vor der Impfung, während die anderen die nötigen Impfungen einfach vergessen. Hilfreich ist es, beim nächsten Arztbesuch das Impfbuch mitzunehmen und sich beim Arzt oder dem Praxispersonal zu erkundigen, ob der Impfschutz vollständig und ausreichend ist.

Die meisten Impfungen werden übrigens von den Krankenkassen bezahlt. Ausnahme bilden hier allerdings die Impfungen die nötig sind, wenn man eine Fernreise plant. Zwar empfehlen Ärzte und Tropenmediziner auch in diesem Fall unbedingt an die vorgeschriebenen Impfungen, wie beispielsweise Hepatitis A, zu denken, die Krankenhasse kommt in diesem Fall jedoch nicht für die anfallenden Kosten auf.

Im Gegensatz zu frührer sind die meisten Impfungen mittlerweile sehr gut verträglich. Es kommt in den seltensten Fällen zu Nebenwirkungen. Tritt überhaupt eine Nebenwirkung aufgrund durchgeführter Impfungen auf, so handelt es sich in den meisten Fällen entweder um leichtes Fieber oder um eine lokale Impfreaktion. Bei einer lokalen Impfreaktion kann sich um die Impfstelle eine leichte Schwellung oder Rötung bilden, die aber meist sehr schnell wieder rückläufig ist.

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