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Lebensversicherung

Die Lebensversicherung ist, gemessen an der Anzahl der abgeschlossenen Verträge, einer der am weitesten verbreiteten Versicherungsarten in Deutschland. Unterschieden werden meist zwei Arten: die kapitalbildende Lebensversicherung, die über die Versicherungsdauer Kapital aufbaut und die Risikolebensversicherung, die einzig das Risiko des Todes absichert und die hinterbliebene Familie finanziell absichert.

Die kapitalbildende Lebensversicherung wird meist zum Aufbau einer Vorsorge für das Alter abgeschlossen. Der Vorteil dieser Lebensversicherung: Schon aus kleinen monatlichen Beiträgen kann über 12, 20 oder 30 Jahre ein attraktives Finanzpolster angespart werden. Dazu gibt es eine gesetzliche garantierte Verzinsung von 2,75 Prozent und die Überschussbeteiligung. Die Überschüsse der Lebensversicherung werden durch die Versicherung durch Geldanlagen und Investitionen erwirtschaftet. Sie betragen meist mehr als 6 Prozent und liegen oft auch deutlich darüber. Eine erfolgreiche Lebensversicherung verdoppelt in der Regel die ursprünglich abgeschlossene Versicherungssumme. Zum Vertragsende der Lebensversicherung wird die Ablaufleistung, das ist die Versicherungssumme zuzüglich der Überschüsse, in einer Summe ausgezahlt oder daraus eine monatliche Rente überwiesen. Trotz der steuerlichen Änderungen im Jahr 2005 bietet eine Lebensversicherung immer noch attraktive Wertzuwächse.

Die Risikolebensversicherung ist meist preiswerter, denn ihr Versicherungszweck ist nicht der Kapitalaufbau sondern die Absicherung des Todesfalls des Versicherten. Die hinterbliebene Familie erhält in diesem Fall die vereinbarte Versicherungssumme aus der Lebensversicherung, die beispielsweise für die Abzahlung von Immobiliendarlehen oder anderer Verbindlichkeiten eingesetzt wird oder der Familie auch weiterhin ein Einkommen sichert. Eine Risikolebensversicherung kann mit weiteren Zusatzversicherungen kombiniert werden. Möglich ist unter anderem eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bei Aufgabe des Arbeitsplatzes wegen einer Krankheit eine Rente zahlt und damit das Einkommen ebenfalls sichert.

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