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Der Finanzberater

Finanzberater haben in Deutschland von jeher einen etwas zweifelhaften Ruf. In der Vergangenheit mag es auch gestimmt haben, dass Finanzberater den Kunden oft Verträge angedreht oder vermittelt haben, die zu teuer, zu wenig ertragreich, oder schlichtweg unnütz waren - durch die verschärfte Gesetzgebung innerhalb der EU hat sich in den letzten Jahren aber einiges geändert und auch die Finanzbranche ist größtenteils heutzutage top seriös und bereinigt von den ehemaligen "schwarzen Schafen".

So weit, so gut, doch fragt man sich, was denn nun zu dieser Entwicklung geführt hat. Warum sollen die Finanzberater heutiger Tage so viel seriöser sein als die Finanzberater vergangener Zeiten?
Nun, als hauptsächliche Ursache lässt sich wohl die in den letzten Jahren stetig verschärfte Gesetzgebung anführen. Während die Gesetze in der Vergangenheit so ausgelegt waren, dass einjeder sich Finanzberater nennen und Finanzprodukte vermitteln durfte, so ist die Arbeit als Finanzberater heute an eine fundierte Ausbildung und absolvierte Prüfungen gebunden.

Sehr interessant werden in diesem Zusammenhang auch die Entwicklungen sein, die uns in den kommenden Monaten und Jahren ins Haus stehen werden. Durch die neue EU-Vermittlerrichtlinie wurden nämlich einmal mehr die Rechte der Verbraucher gestärkt und die Vermittler noch weiter zur Seriosität angehalten.
Die Vielzahl der so genannten "ungebundenen Vermittler" z.B., die sich auf deutschen Markt zu hunderttausenden herumtreiben, müssen in Zukunft eine hohe Vermögensschadenhaftpflichtversicherung besitzen und, damit sie ihrer Arbeit überhaupt nachgehen dürfen, eine bestimmte Ausbildung, gefolgt von Prüfungen, nachweisen. Die "gebundenen Vermittler" hingegen werden von ihren Gesellschaften ausgebildet und diese übernehmen auch die Haftung gegenüber dem Mandanten.

Diese neue Gesetzgebung wird sicherlich das "aus" für viele kleine Gesellschaften bedeuten und auch wieder viele "schwarze Schafe" aus der Branche herausfiltern.

Das Ziel aller neuen Gesetze ist klar: Der Verbraucher soll weiter geschützt werden. Dies geschieht vor allem durch eine kundenorientierte Beratung durch die Finanzberater. Dieses kunden-, und nicht provisionsorientierte Handeln der Finanzberater wird vor allem durch das so genannte "Beratungsprotokoll" gesichert. Hierbei handelt es sich um ein Dokument, welches von den Beratern im Beratungsgespräch ausgefüllt werden muss. Dieses Dokument gibt neben den Gesprächsteilnehmern und dem Gesprächsanlass auch Aufschluss über die empfohlenen Lösungen und den Grund für eben diese Empfehlungen. Treten als Probleme auf, kann sehr genau nachvollzogen werden, wo eine evtl. Falschberatung stattgefunden hat.


Um eine kompetente Finanzberatung, sowie eine schnelle Umsetzung der Wünsche und Vorstellungen zu erhalten, bietet die Finanzberatung München umfangreiche und mehrjährige Erfahrung.

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